Das Reale ist für das Kind - und für den Künstler - der Prozeß der Handhabung, nicht das produzierte Objekt” (Roland Barthes)
Künstlermanifest über die Kunst der Malerei, Hamburg, den 07.10.1997
Ich begreife mich als Kulturmestize. Neben meiner Malerei setze ich mich mit Grafik, Visueller Poesie, Installationen und den neuesten Medien auseinander: den Computer und dem virtuellen Raum des Internets. Ich versuche dabei meinen lateinamerikanischem Wurzeln treu zubleiben, aus einer Position der Emotion herauszuarbeiten, und eben nicht vom Konzept aus: während des Gestaltungsprozesses entstehen meine Bilder, die durch den Gestaltungsprozess selbst eine Definition und Vollendung finden.
In meiner Malerei geht es darum alles Oberflächliche, Dekorative und Anekdotische aus meiner visuellen Sprache herauszufiltern. Einige Bilder von mir entstehen aus Erinnerungen, Landschaftsstudien, Wanderungen durch Südamerika, enthalten autobiographische Elemente. Andere sind Ausdruck vom Versuch, Gedanken zu Bilder zuverdichten.
In dieser Bildsuche bediene ich mich einer gemeinsamen Grundlage aller Kulturen: die Landschaft und ihr Raum. Es sind aber innere Landschaften, voller Subjektivität und Unbewußtem. Eine Visualisierung zwischen Natur und Zivilisation, zwischen Ich und Welt, zwischen Bewußtsein und Unbewußtsein.
Meine Inspiration leite ich aus der Natur, ursprünglichen Landschaften und dem indianischen Lebensgefühl, ein Teil von einem Ganzen zu sein. Eine Einstellung, die Natur nicht als Umwelt, sondern als Leben vorrausetzt, welche ich versuche Zeitgenössich umzusetzen.

Libertad Humana, Acryl und Aquarell auf Leinwand, 80 x 80 cm, 2009
Ich male Bruchstücke aus Farben. Ein Zusammenbringen verschiedenster
Aspekte (abtrakt, figurativ, surreal, expressiv, informell, konkret, konzeptuell,
rituell). Fragmente, in denen archaische Symbole, Zeichen und Menschen auftauchen,
vermischt mit der Tiefe eines virtuellen Raumes, der fern und nah erscheint.
Ein gebrochener und unlogischer Raum, der in verschiedenen Ebenen aufgebaut
ist. Virtuell, da es sich nicht um eine Umsetzung des wirklichen Raumes, bzw.
einer Landschaft handelt, sondern eine Auseinandersetzung mit unseren Zeit
-Geist ist, sozusagen mit dem “Etwas” was in der Luft liegt.
Diese Bruchstücke zeigen die Gegenwart einer archaischen Seele, die sie
sich in den hochentwickelten Strukturen und Abläufen nicht mehr wiederkennt.
Bilderketten, wie aus einer erträumten Szenerie, kosmisch, als ob meine
Seele die Welt beobachten würde. In diesem Punkt führe ich hier
die lateinamerikanische Tradition des Magischem Realismus fort, wobei der
andere Pol, ein starker Expressionismus, auch wesentlich zum Fundament meiner
Malerei beiträgt.
Mein Schaffen ist ein Anliegen eine persönliche grenzüberschreitende
Art zu finden, als Überbau zwischen Kulturen und als Kontakt zwischen
den Leuten und und unserer Zeit. Dabei ist mir wichtig, daß auch der
einfache Mann oder Frau aus anderen Bereichen als Kunst oder auch ein Kind,
etwas mit meiner Kunst anfangen können. Daher verwende ich einfache Subjekte,
wie z.B. Bäume, Gesichter, menschliche Silouhetten, Felsen als Türen
zu Welten reiner Abstraktion und Philosophie.
In Laufe der professionellen Auseinandersetzung mit den Strukturen in denen Kunst stattfindet, hat Hans Braumüller den Focus des Broterwerbes auf die Webentwicklung und Suchmaschinenoptimierung in Hamburg verlagert. Als Quereinsteiger in diese Branche ist er seit der New Economy dabei und gilt heute als ausgewiesener Suchmaschinen-Experte mit sehr viel Erfahrung. Unter anderem arbeitet er für Feriepartner Danmark, die in Dänemark Ferienhäuser von privaten Eigentümern direkt an Touristen vermietet. Für den dänischen Ferienhausvermieter Vacasol, ist er auch tätig. Diese Ferienhausvermietung vermietet Ferienhäuser in ganz Europa, u. a. Ferienhäuser in Spanien und Italien.
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